A Very Vegan Life
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Hi Fructoseintoleranz

Damit niemals Langeweile aufkommt, denkt sich das Leben immer wieder besondere Aufgaben aus. Diese fordern heraus und an denen können wir, lassen wir uns voll und ganz darauf ein, wachsen. Nun hat es auch mich mal wieder erwischt. Nachdem der erste Schock endlich überwunden ist, möchte ich euch heute daran teilhaben lassen. Meine irrwitzige Aufgabe wird sich nämlich nicht nur nachhaltig auf mein privates Leben, sondern auch auf das Blog auswirken.
Zuletzt hieß es bei mir:

HI FRUCTOSEINTOLERANZ

Mir ging es in den vergangenen Monaten immer wieder körperlich sehr schlecht. Zwar war das gesamte Jahr schon von gesundheitlichen Höhen und Tiefen geprägt, doch nach meinem Umzug von Hannover nach Hamburg fand das Ganze einen Höhepunkt. Unterschiedliche Symptome konnten meinen Alltag und letztendlich auch meine Lebensfreude stark einschränken. Zuletzt habe ich mit andauernden Magen-Darm-Beschwerden, starken Krämpfen, Kopfschmerzen und/oder auch depressiven Verstimmungen sehr viel Zeit Zuhause und auch im Warteraum meiner Ärztin verbracht. Insbesondere die letzten acht bis zehn Wochen waren immer wieder eine Qual. Meine Ärztin entschied glücklicherweise verschiedenartige Allergietests durchführen zu lassen. Verhältnismäßig schnell konnte ich die für mich wichtigen Termine wahr nehmen, doch die Auswertung einiger Tests dauert auch heute noch an. Was bereits feststeht: ich habe eine intestinale Fructoseintoleranz, eine lästige Zuckerverwertungsstörung. Das bedeutet, dass mein Körper unfähig geworden ist, Fructose über die Dünndarmschleimhaut in die Blutbahn zu transportieren. Auf Dauer treten hier unter anderem oben genannte Symptome auf.

Fast alles, was wir essen, enthält jedoch Fructose (Fruchtzucker) – neben Obst zum Beispiel auch zahlreiche Gemüsesorten, viele Backwaren, Getränke und Zuckerarten, z.B. Agavendicksaft (70-90%) oder Haushaltszucker (50%). Bei einer erworbenen Fructose-Unverträglichkeit kann nur eine sehr geringe Menge Fructose verdaut werden. Dieser Wert ist bei allen Betroffenen variabel und somit unterscheidet sich, welche Nahrungsmittel, welche Mengen und welche Kombinationen als verträglich empfunden werden. Von Zuckeralkoholen (Sorbit, Xylitol…) wird generell abgeraten, teilweise auch von der Aufnahme von Weizen.

FRUCTOSEINTOLERANZ & VEGANISMUS – GEHT DAS ÜBERHAUPT?

Wie ich bereits nach kurzer Recherche feststellen konnte, greifen viele Menschen, die an einer Fructoseintoleranz leiden, gerne auf Fleischwaren und unzählige Milchprodukte zurück. Mal davon abgesehen, dass ich auf Grund einer genetischen Lactose-Unverträglichkeit, die ebenfalls im Zuge der vergangenen Tests entdeckt wurde (Man wird pauschal einfach mal auf fast alles getestet, auch auf verschiedene Fleischarten!), auch keine Milchprodukte zu mir nehmen dürfte, kommt es auf Grund meiner ethischen Einstellung auch gar nicht in Frage, dass ich wieder auf tierliche Produkte zurück greife. Eine Unterstützung in Form von Tabletten o.ä. lehne ich ebenso ab. So mache ich es mir zwar nicht einfach, doch es wäre für mich ein riesiger Rückschritt dem Veganismus Good-Bye zu sagen und so möchte ich der Intoleranz mit Know How und vor allem auch viel Kreativität entgegen treten und hoffe, dass ich auf diese Weise meine Fructose-Toleranzgrenze auf Dauer wieder erhöhen kann.

Fakt ist, dass sich mein Leben verändern wird, doch wie genau, das kann ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht voraus sagen. Die anstehende Ernährungsumstellung ist auf jeden Fall mit zahlreichen Einschränkungen verbunden. Unter anderem erwartet mich zu Beginn des nächsten Jahres, nachdem ich eine Ernährungsberatung in Anspruch genommen habe, die sogenannte Karenzphase, in welcher ich mich möglichst fructosefrei ernähren soll (Das versuche ich mit meinem bisherigen Wissen bereits heute zu tun!). Danach werde ich in Selbsttests herausfinden müssen, welche Mengen an Fruchtzucker und welche Nahrungsmittel ich in welcher Kombination vertrage, bevor letztendlich die Stabilisierungsphase ansteht.

Alles in allem bin ich froh, das die wenig erfreuliche Diagnose steht, so dass ich durch Veränderungen eine Verbesserung meines Gesundheitszustandes erlangen kann.

A VERY VEGAN LIFE

Für das Blog  A Very Vegan Life und diejenigen, die dieses verfolgen, bedeutet das vor allem, dass ab nächstem Jahr fructosearme Rezepte das Blog fluten werden. Ich denke, dass es wichtig ist zu zeigen, dass eine vegane Ernährung trotz gesundheitlicher Einschränkungen auf eine kreative Weise möglich ist – immer und überall. Die Literatur, die ich in Bezug auf eine intestinale Fructoseintoleranz bisher entdecken konnte, zeigt nämlich deutlich ein anderes Bild und das passt mir ganz und gar nicht.

Im November und auch Dezember erwarten euch allerdings noch andere Postings, darunter festliche Rezepten (Wohl eher ungeeignet bei Intoleranz!) und tolle Verlosungen, bei denen das ein oder andere Herzchen vor Freude hüpfen dürfte. Diese habe ich bereits vor meine Diagnose geschrieben. Doch auch danach würde ich mich freuen, würdet ihr mich auf meinem Weg begleiten wollen – wie auch immer dieser aussehen mag.

Gibt es unter euch auch Betroffene? – dann freue ich mich über eine regen Austausch, Ratschläge und eure Erfahrungen. Vielleicht interessiert ihr euch allerdings auch aus anderen Gründen für das Thema?

Nachtrag: Ich habe mittlerweile eine Facebook-Gruppe gegründet, welche zum Austausch anregen soll. Du findest die geschlossene Gruppe unter dem Namen Vegan ohne Zucker (31. Dezember 2015).

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31 Comments

  • Reply
    Aileen
    22. November 2015 at 15:38

    Liebe Lena,
    das klingt überhaupt nicht gut und definitiv nach einer großen Umstellung. Ich kann mir vorstellen, dass so eine Diagnose einen erstmal völlig überfordert. Der Spruch „was isst du denn dann noch?“ erreicht somit wohl ganz neue Dimensionen. Herrje. Ich freue mich dennoch auf deine fruktosearmen Rezepte und bin sicher, du wirst das beste draus machen. Auch bei mir wird sich thematisch was verändern…

    Alles Liebe und hoffentlich schnelle Besserung!

    Keep your head up.

    Aileen

    • Reply
      Lena
      22. November 2015 at 15:57

      Liebe Aileen,
      oh ja, die Überforderung stand mir direkt ins Gesicht geschrieben, die Tränen liefen erstmal. So langsam geht es aber bergauf und ich denke, es ist eine gute Möglichkeit, die Nahrung nochmals zu überdenken und auch zu verändern. Ich bin sehr gespannt, welche Änderungen bei dir anstehen und wünsche dir noch einen schönen Sonntag! ((:
      Danke.
      Lena

  • Reply
    Cherryblossom
    22. November 2015 at 16:40

    Herrje, das ist ja mal ein Klopper. Wie doof. Dabei isst/ trinkst du doch so gerne Obst. Ich drück dir die Daumen für die kommende Zeit. Bleibt das ein Leben lang?

    • Reply
      Lena
      22. November 2015 at 16:47

      Danke Dir.
      Ob es für immer bleibt, das ist ungewiss. Es kann sein, dass sich das im Laufe der Zeit wieder reguliert, aber bis dahin stehen viele Selbsttests an und ich muss lernen, sehr genau auf meinen Körper zu hören und mein Essverhalten stark kontrollieren, Anfangs auch auf jeglichen Zucker verzichten.
      Generell denke ich aber, dass es gar nicht so schlecht ist, meinen Fructose-Konsum zu verringern, denn jetzt, wo ich mich damit befasse, merke ich, meiner ist/war schon sehr hoch.

  • Reply
    Natalie
    22. November 2015 at 19:01

    Hallo Lena,

    ohje, das klingt wirklich nach einem riesigen Einschnitt und ich kann mir vorstellen, dass das für dich erstmal ein echter Schock war. Ich selbst habe das Glück, allergielos zu sein, aber eine gute Freundin von mir hat ähnliches durchgemacht, bis bei ihr die Diagnose Histaminintoleranz stand, die Ausschlussdiät hat sie ganz schön Nerven gekostet…als Veganerin ausgerechnet in der Obst- und Gemüse-Produktgruppe Einschränkungen hinnehmen zu müssen, erscheint natürlich besonders bitter. Umso mehr freue ich mich, in deinem Post auch Optimismus durchzulesen. Ich hoffe, dass du für dich einen guten Weg finden wirst, mit der Fructoseintoleranz umzugehen und dir den Spaß am Essen nicht nehmen lässt. Vielleicht taugt der Veganismus ja insofern auch ganz gut als Hintergrund, als einem da ja auch immer alle möglichen Leute sagen, dass xy vegan niemals hinhauen wird und es dann doch irgendwie klappt. Vielleicht kannst du ja auch „den Ratgebern“ ebenfalls das Gegenteil beweisen. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!

    Alles Liebe
    Natalie

  • Reply
    Claudi
    22. November 2015 at 19:05

    Liebe Lena.
    Na aber hallo?!? Klaro begleite ich dich weiterhin. Und ich find es super super super klasse, dass du weiterhin vegan leben willst und vor allem dein Blog einfach eine neue Richtung bekommt.
    Daumen hoch! Und du kriegst morgen ne PN von mir mit meiner Fructose-Geschichte.

    Alles Liebe und Sonnengrüße,
    Claudi

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 16:51

      Liebe Claudi, ich freu‘ mich ganz arg auf eine Nachricht von dir und freue mich, dass du weiterhin dabei bist… ((:

  • Reply
    Marlies Gierls
    22. November 2015 at 19:18

    Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem neuen Weg und bin sicher, dass Du es „wuppen“ wirst. Der Anfang sicher hart, aber mit der Zeit wächst die Erfahrung, was geht und was nicht, außerdem hast Du als bewusste Veganerin bestimmt ein gutes Körpergefühl , was hilfreich ist. Ich selber habe diverse nicht klar definierbare Auto-Immun-Krankheiten und stochere teilweise immer noch im Nebel, aber mein veganes Leben würde ich auch nie aufgeben, es findet sich immer ein Weg.
    Liebe Grüße Marlies

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 16:54

      Liebe Marlies,
      ich wünsche dir, dass du bald auch weißt, woran du bist. Für mich war die – wenn auch unerfreuliche – Diagnose doch auch befreiend – und das Gefühl, das sich einstellte, wünsche ich dir auch!
      Alles Liebe!
      Lena

  • Reply
    Tanja
    22. November 2015 at 22:59

    Liebe Lena,

    ein wahnsinnig interessanter Beitrag! Drücke die Daumen, dass du es gut durchstehst und es bald besser geht 🙂

    Darf ich fragen, bei welcher Ärztin du wars? Beim Hausarzt oder wer hat diesen Test gemacht und war dies eine Leistung der Krankenkasse?
    Ich habe ähnliche Probleme und das Gefühl, mit so einigen nicht ganz kompetenten „Leuten“ zu tun haben… das ist ziemlch frustierend 🙁

    Danke für eine Antwort und liebe Grüße
    Tanja

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 16:59

      Liebe Tanja,
      vielen Dank.
      Ich war zuerst bei meiner Hausärztin, welche mir nach kurzer Zeit die Schwerpunktpraxis Colonnaden (http://www.allergopraxis.de) in Hamburg empfahl. Die Kosten für die Tests wurden durch die Krankenkasse getragen. Ob die Ernährungsberatung getragen wird, das kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Ich habe mich auf jeden Fall gut aufgehoben gefühlt und bin froh, zu wissen, welche Intoleranzen ich so mit mir rum trage.
      Ich hoffe, dir geht es sehr bald auch besser. ((:
      Viele Grüße,
      Lena

  • Reply
    Christine Hauk
    23. November 2015 at 08:10

    Hallo Lena, ich bin auch betroffen und seit ich die Diagnose habe mit der veganen Ernährung gescheitert da ich wieder Milchprodukte zu mir nehme und unterwegs auch öfter mal Fleisch gegessen habe in Restaurants. Es gibt wirklich sehr wenig Literatur und ich möchte eigentlich wieder zurück zu einer veganen Ernährung schaffe es aber nicht. Ich hoffe daher dass dein Blog mir helfen wird mich wieder zu veganisieren 🙂 Alles Liebe

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 17:03

      Liebe Christine,
      ich war auch sehr geschockt, wie viele Fleisch- und Milchprodukte propagiert werden, um mit einer Fructose-Intoleranz umgehen zu können. Ich hoffe sehr, dass ich andere Wege finden werden, um diese hier auch an dich und andere Interessierte weitergeben zu können. Das ist ein riesiger Wunsch von mir und ein Ziel, das ich mir für das nächste Jahr gesteckt habe.
      Danke & alles Liebe auch an dich.
      Lena

  • Reply
    Claudia Schmid
    23. November 2015 at 10:26

    Na, das geht schon meine Liebe. Ich lebe selbst damit und bin Vegan. Auch ich als Claudi 🙂 Grüße an die andere Claudi kann dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. CHACKAAA

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 17:04

      Dann freue ich mich auf eine regen Austausch! ((: Ich bin sehr gespannt, was ich durch die Einschränkung entdecken werde… Beste Grüße, Lena

  • Reply
    Ela
    23. November 2015 at 10:50

    Ohh Lena, das tut mir so leid zu hören 🙁 Eine Intoleranz ist wirklich eine große Einschränkung, vor allem wenn es so eine blöde Kombination wie Fructose & vegan ist…. Eine Bekannte von mir ist fructoseintolerant aber kann trotzdem viele Obst- und Gemüsesorten essen, es ist bei jedem Menschen anders – also vielleicht hast du ja auch teilweise Glück und dein Lieblingsobst ist für dich okay… Ich drück jedenfalls fest die Daumen und freue mich trotzdem auf neue Rezepte von dir. Dass die Umstellung im Blog nicht von heut auf morgen geht, ist eh klar – du musst dich ja auch erstmal informieren und viel ausprobieren.
    Liebe Grüße,
    Ela

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 17:06

      Liebe Ela,
      ich hoffe, dass ich auch dieses Glück haben werde, oh ja. Zumindest ein paar Sorten Obst wären schon ein riesiger Gewinn. Ich glaube, die härteste Zeit wird allerdings die Karenzzeit…
      Ich freue mich, dass du weiterhin dabei bist und schicke dir liebe Grüße, Lena

  • Reply
    Lisi Ledbetter
    23. November 2015 at 10:54

    auch eine „stille“ leserin meldet sich mal zu wort, und hofft, dass es dir jetzt wieder besser geht, das ist ja das wichtigste!

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 17:07

      Tatsächlich merke ich, dass es mir seit meiner Diagnose mit jedem Tag besser geht. Vor allem mein Bauch ist sehr dankbar… ((: Danke dir!

  • Reply
    Julia
    23. November 2015 at 12:31

    Liebe Lena,
    deinen Schock und die Tränen kann ich gut verstehen. Ich stand nach der Diagnose auch vor der Arztpraxis auf der Straße und haben bitter geweint. Und das zu einer Zeit, als ich noch nicht vegan gelebt habe. Das war 2009. Seitdem habe ich viele Versuche hinter mir, mein Wohlbefinden wiederzuerlangen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Als ich 2013 meine Ernährung vegan umstellte, ging es mir anfangs besser, nach und nach aber immer schlechter. Im Moment weiß ich auch nicht genau, was ich essen soll, da auch fruktosearme Lebensmittel Beschwerden hervorrufen. Ich bin auf die Seite von Steffi von kochtrotz gestoßen, vielleicht hilft dir das auch etwas. Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg und bin gespannt auf die neuen Rezepte.
    Liebe Grüße
    Julia

    • Reply
      Lena
      23. November 2015 at 17:13

      Liebe Julia,
      ich wünsche dir, dass es dir bald auch wieder besser geht und wir einen Weg finden, mit dieser blöden Intoleranz umzugehen. Die liebe Steffi durfte ich schon mal kennenlernen und werde mich bestimmt künftig auch des Öfteren auf ihren Seiten herum treiben… ((:
      Danke dir!
      Liebste Grüße,
      Lena

  • Reply
    Sandrine
    23. November 2015 at 23:50

    Wahh.
    Wenngleich eine solche Diagnose einiges an Umhaupotential mitgebracht hat, wird sie dich auf neue Wege führen und ganz viele Inspirationen, geniale Erfindungen und bestimmt auch neue Kameraden und Weisheiten hervorzaubern.
    Das Leben bleibt ein Puzzlespiel, aber ab jetzt wird alles nur noch viel geiler. .)

    • Reply
      Lena
      24. November 2015 at 11:22

      Danke, meine Liebe!
      Ja, ich denke auch. Wenn es mit der Gesundheit voran geht, kann’s eh nur besser werden, ne?! ((:

  • Reply
    Anna
    1. Dezember 2015 at 15:48

    Hi,

    kennst du die „Starch Solution“ von Dr. John McDougall? Diese Ernährungsweise könnte super zu dir passen! 🙂

    • Reply
      Lena
      2. Dezember 2015 at 09:48

      Hallo Anna,
      vielen Dank für den Tipp. Habe bisher nur davon gehört, aber nie rein gelesen. Sollte ich ggf. ändern… ((:
      Liebe Grüße,
      Lena

  • Reply
    Magdalena P.
    6. Dezember 2015 at 15:56

    Wummstibumms… keine schöne Sache und sicherlich eine riesige Umstellung. Die „gute“ Nachricht ist jedoch, dass bei vielen Leuten eine erworbene Fruktoseintoleranz von einer kaputten Darmflora kommt und wenn sich die wieder erholt, auch die Fruktoseintoleranz bessert oder gar ganz verschwindet. So ist es beispielsweise einer Freundin von mir ergangen (nur mit Karenzphase) und auch die Histaminintoleranz einer anderen Freundin ist nach einer mehrmonatigen Karenzphase und in ihrem Fall auch intensivem Darmfloraaufbau wieder verschwunden. Man darf also die Hoffnung nicht aufgeben!

    Falls du das nicht schon hast, informiere dich vielleicht mal zum Thema Darmflora, Dysbiose und Darmfloraaufbau, also wie man da am besten vorgeht und welche Präparate es gibt. Bei der histaminintoleranten Freundin hat lang nichts geholfen, bis sie schließlich Darmbakterien in tatsächlich magensaftresistenten Kapseln gefunden hat. Von da an ging es bergauf.

  • Reply
    Sara
    8. Dezember 2015 at 21:39

    Hallo Lena,
    eine Fructose -Intoleranz ist ein Grund… aber kein Hindernis!!!
    Schau doch mal bei Kochtrotz rein,!

    Gruß sara

  • Reply
    Simone
    13. Januar 2017 at 10:10

    Hallo liebe Lena,
    mir geht es auch schon jahrelang schlecht und ich kämpfe mit Bauchweh, Kopfschmerzen und ständiger Müdigkeit. Ich ernähre mich jetzt auch seit ca. einem Jahr vegan und es ist eigentlich noch schlimmer geworden. Diese Woche habe ich wieder einen Nahrungsmitteltest gemacht und ich habe eine starke Fructoseintoleranz, eine Lactoseintoleranz (was ja relativ egal ist) und eine Glutenintoleranz. Hülsenfrüchte, Erbsen, Linsen usw. fällt bei mir gerade auch ganz weg … Ich war auch einmal schockiert und verzweifelt. Vor allem, weil ich mich doch abwechslungsreich und gesund ernähren möchte.
    Dein Beitrag ist jetzt schon über ein Jahr her – deshalb wäre ich wirklich gespannt, wie es dir geht. Ich bin froh, deinen Blog gefunden zu haben und werd mich jetzt einmal umsehen 🙂

    Alles Liebe,
    Simone

    • Reply
      Lena Suhr
      13. Januar 2017 at 10:25

      Hallo Simone,

      vielen Dank für deine Nachricht.
      Mir geht es viel besser als noch vor einem Jahr, kann mittlerweile fast alles wieder essen, wie zuvor. Allerdings muss ich drauf achten, dass ich möglichst wenig Zucker(alternativen) zu mir nehme und manche Obstsorten muss ich auch weglassen, z.B. Mango. Lasse ich’s schleifen, gibt’s direkt Kopfschmerzen und wieder Bauchschmerzen. Aber achte ich drauf, ist’s direkt auch wieder besser. Der Anfang, mit der Karenzphase, war schon hart, dennoch würde ich es immer wieder tun, da man direkt merkt, wie sehr sich die Symptome verbessern…

      Wenn du Fragen hast, dann immer her damit – auch per Mail.
      Liebste Grüße,
      Lena

  • Reply
    Stef
    14. Januar 2017 at 13:31

    Hey,

    ich habe genau dasselbe Problem und ernähre mich erst seit einigen Monaten vegan (das mit der Fruktose- und Laktoseintoleranz, vermutlich wohl auch Histamin, weiß ich seit mehreren Jahren). Dachte eigentlich ich hätte es ganz gut im Griff aber momentan stoße ich echt an Grenzen. Habe auch die Beschwerden die du hattest und auch ziemlich stark abgenommen.
    Bin jetzt gerade dabei, mich mit der Ernährung erneut zu befassen und freue mich auf deine Seite gestoßen zu sein 🙂

    Liebe Grüße
    Stef

    • Reply
      Lena Suhr
      15. Januar 2017 at 11:41

      Hallo Stef, freut mich, dass du hier bist. Ich wünsche dir, dass du bald den richtigen Weg für dich findest! Leider ist dieser bei der Fructoseintoleranz ja immer mit Ausprobieren verbunden… Liebste Grüße, Lena

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