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YOGATIPPS FÜR ANFÄNGER

Schon im vergangenen Jahr habe ich mit Yoga begonnen und obwohl es mir viel Freude brachte, fand mein Ausflug ein schnelleres Ende als gedacht. Das Beste an Yoga ist erst einmal, dass Du jeder Zeit und an fast jedem Ort damit beginnen kannst, denn Du benötigst kaum mehr Equipment als eine bequeme Hose und eine rutschfeste Matte, die zu dem von Dir gewählten Yogastil passt. Für mich bestand die Schwierigkeit daher nicht darin, den schnellen Anfang zu wagen, sondern dauerhaft dabei zu bleiben und das, obwohl es mir schon von Beginn an Freude und auch die Entspannung brachte, die ich so dringend benötigte. Wäre da doch nur nicht die Sache mit dem Durchhaltevermögen und dem Aushalten… oder ist Yoga doch einfach Nichts für mich?

Nun habe ich mich dafür entschieden, erneut die Matte auszurollen – mit mehr Geduld, Gelassenheit und bester Unterstützung in Form des Detoxyoga.de-Kurses und der Yogawerkstatt Hannover. Ich versuche nun herauszufinden, ob Yoga auch dauerhaft Etwas für mich sein kann oder ob ich doch lieber einfach nur weiter Fahrrad fahren möchte, dann allerdings regelmäßiger als bisher. Immerhin, durch die Vorgabe des Detoxyoga.de-Kurses, gehe ich momentan täglich einer sportlichen Aktivität nach. Aufgewendet werden sollen dabei mindestens 15 Minuten, doch sobald ich erst einmal begonnen habe, vergeht die Zeit zumeist sehr schnell und so werden aus 15 Minuten schnell 30 oder auch schon mal 45 oder 60. Glaube, das ist taktisch auch so gewollt, ha!

Mehr zum Detoxyoga.de-Kurs gibt es schon ganz bald im Blog, doch erst einmal haben mir meine liebsten Yoga-Bloggerinnen ihre besten Tipps für Yoga-Anfängerinnen verraten. Allesamt wundervolle Frauen, deren Blogs ich Euch hiermit unbedingt ans Herzchen legen möchte. Von ihren langjährigen Erfahrung können wir, als Anfänger/innen, doch nur profitieren. Dank Madhavi, Anne, Undine, Franziska, Hannah und Ju konnte ein kleines, aber wertvolles Sammelsurium entstehen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Los geht’s…

Madhavi von kaerlighed 

Suche eine Yoga-Richtung, die zu dir passt. Möchtest du dich gern mehr bewegen? Oder soll es ruhig und eher besinnlich sein? Frage dich, was du dir vom Yoga erhoffst und suche danach deine Yogastunde
aus. Vielleicht gibt es ja auch jemanden in deinem Umfeld, der schon Erfahrung hat. Tausche dich mit ihm/ihr aus.

Bei deiner ersten Yogastunde erwarte nicht zu viel von dir. Ganz wichtig: Vergleiche dich nicht. Wenn du keinen Anfänger-Kurs startest, sondern in einer offenen Yogastunde landest, gib unbedingt dem Lehrer ein Zeichen, dass es für dich alles noch ganz neu ist.

Ich würde dir immer raten, einen Anfänger-Kurs zu besuchen, dort werden dir die Grundlagen vermittelt, du bekommst einen Überblick, wie alles abläuft und du lernst tolle neue Leute kennen, die auf dem selben Stand sind wie du. Gemeinsam könnt ihr euch nach dem Kurs motivieren!

Anne vom Wilde Hilde Mag

Egal mit welcher Motivation du zum Yoga gekommen bist, ob Rückenschmerzen, der Wunsch nach mehr Beweglichkeit oder nach Ruhe – du wirst dich verändern. Du wirst dich mehr auf dich selbst konzentrieren, nicht mehr die ganze Zeit zu deiner Mattennachbarin schielen, die Asanas erleben und ja, auch beweglicher werden, du wirst wieder deiner Intuition vertrauen und lernen den Moment zu leben. Es wird passieren. Aber bis dahin denke dran: „Es ist nur Yoga!“. Mach dich nicht verrückt, wenn du aus den Asanas fällst oder gar nicht richtig rein kommst, wenn dir 1.000 Gedanken durch den Kopf rasen während der Meditation oder wenn du einfach mal keine Lust auf deine Matte hast. Das ist total okay.
Hauptsache du probierst es immer wieder. Es ist nur Yoga – also cool bleiben und Spaß haben. Und suche bloß nicht auf Instagram nach #yoga oder #yogalove – zumindest nicht die ersten 4-6 Monate!

Undine von Make Yourself Move

1. Yoga-Lehrer trifft auf Gruppenenergie
Der Yoga-Lehrer und die Mitübenden spielen eine entscheidende Rolle. Egal ob spirituell angehaucht oder nicht, spürst Du intuitiv die Energie im Raum und empfindest sie entweder angenehm oder nicht.
Fühlst du dich nicht wohl, bist du auch weniger motiviert. Suche dir einen Yoga-Lehrer und eine Gruppe, die zu dir passen.

2. Geduld ist gefragt
Auch wenn man es anfänglich nicht glaubt, es stellen sich garantiert Veränderungen ein! Beim einen geht es schneller und beim anderen dauert es eventuell länger, aber es kommt! Habe Gedult und Vertrauen, dass sich die Veränderungen bei dir erst auf der geistigen Ebene und
danach auf der körperlichen Ebene einstellen.

3. Love your Body
Dein Körper ist perfekt für dich, das solltest du nie vergessen! Wenn „Gott“ nicht dieser Ansicht wäre, hätte er dir einen anderen gegeben. Du beginnst erst spät mit dem Yoga üben, hast dich vorher nur ungern bewegt, dann wirst du einige Übungen vielleicht nie können, das ist aber auch in Ordnung, denn selbst aus Basis-Übungen kannst du für dich maximalen Nutzen ziehen!

4. Die Sache mit dem Ego
Yoga ist weder Leistungssport, noch Wettkampf. Tu also genau das Gegenteil von dem, was du vielleicht sonst gemacht hast. Hör auf Deine innere Stimme und finde den Punkt zwischen mehr als genug und
und zu wenig. Es bringt einfach nichts über seine Grenzen zu gehen und sich als Folge eine Verletzung zu zuziehen. Kaum einer, der nicht jeden Tag übt, kann alle Yoga-Übungen mit Anmut und Leichtigkeit,
aber darum geht es auch nicht.

5. Dein inneres Kind möchte Spaß haben
Alles was keinen Spaß macht, hält man auch auf Dauer nicht durch. Ist dies bei deiner Yogapraxis der Fall, ist es vielleicht die falsche Richtung, der falsche Lehrer oder Yoga ist vielleicht auch gar nichts
für dich. Dein inneres Kind möchte Spaß haben und sich entfalten können!

Franziska von Fuck Lucky, Go Happy

Schau dir verschiedene Lehrer und Stile an und hör auf dein Bauchgefühl. Das verrät dir, wo du gut aufgehoben bist. Ansonsten schadet es nicht einen Einsteigerkurs zu buchen. Nicht nur, um die richtige Ausrichtung der Asanas und die Grundgedanken der Yoga-Philosophie kennenzulernen. Das Gefühl zu einer Gruppe zu gehören, hilft den inneren Schweinehund zu überwinden und gibt dir eine Idee davon, wovon es im Yoga wirklich geht: Die Einheit mit allen Wesen.

Hannah von Projekt: Gesund leben

Anfängerinnen und Anfängern rate ich, die ersten Yoga-Klassen in einem Yogastudio zu besuchen und nicht etwa im Fitnessstudio. Oftmals ist in Yoga-Studios die Betreuung besser und häufig gibt es
Anfängerkurse (Ausnahmen bestätigen die Regel). Außerdem würde ich anfangs immer wieder verschiedene Yoga-Stile ausprobieren. Ich habe mich durch viele verschiedene Klassen geturnt, bis ich endlich die Richtung gefunden hatte, die mir gut tut – Power Yoga.

Ju von JuYogi

Einen Tipp, dem ich nur jedem mitgeben kann, der mit Yoga beginnt, ist, sich 100%ig darauf einzulassen. Yoga ist dazu da, wieder die Mitte zu finden und das geht nur, wenn man sich wirklich voll und ganz drauf einlässt. Also: Die Anfangs-und Endentspannung dazu nutzen, um zu entspannen und nicht dazu, seine 100.000 Gedanken durchzugehen und gedanklich schon im Büro zu sein. Die Meditationen wirklich ausprobieren und sich völlig fallen zu lassen. Die Asanas wirklich zu 100% auskosten. Natürlich soll man sich nicht überfordern, aber noch schlimmer ist es den Körper zu unterfordern. Schöpft euer ganzes Potential aus, genießt es, denn dann klappt es auch wirklich! 🙂

1000 Dank an Madhavi, Anne, Undine, Franziska, Hannah & Ju für Eure Tipps und Anregungen, doch auch für Eure tollen Blogs, denen man anmerkt, dass da ganz viel Herzblut einfließt. 

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2 Comments

  • Reply
    Mai
    2. Juni 2015 at 14:14

    So ein toller Bericht! Ich mache auch Yoga- aber eher um meine Beweglichkeit wieder aufzulockern, durch das Gewichtsstraining werden die Muskeln ganz schön steif und kurz :’D
    Liebe Grüße
    Mai von Monpipit.de

    xox

  • Reply
    Michael von feelinghands.at
    12. Februar 2016 at 14:08

    Hallo Lena!
    Zuerst einmal hoffe ich, dass du mittlerweile wieder fixer auf der Matte angekommen bist und regelmäßig übst?

    Und dann möchte ich mich (yogisch-gekünstelt-nicht-ernst-gemeint) aufregen, dass du nur Blogs von Frauen erwähnt hast. Dem muss ich mit Feelinghands etwas entgegenwirken 😉

    Alles Gute auf deinem Yoga-Weg,

    Michael

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