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Japanischer Tee / Matcha & Co.

Teezeremonien sind in der traditionellen Kultur Japans tief verwurzelt und sind auch fester Bestandteil der Gegenwart. Unterschieden wird bei Tees zwischen drei Kategorien: fermentiertem Tee, halbfermentiertem Tee und nicht-fermentiertem grünen Tee. In Japan liegt der Fokus insbesondere auf der letzten Kategorie, denn grüner Tee besitzt viele gesundheitsfördernde Eigenschaften durch einen hohen Anteil an antioxidativen Catechinen. Insbesondere die Verwendung von Matcha hat in Japan eine sehr lange Geschichte und ist auch ein fester Bestandteil der Gegenwart. In Deutschland erlangte Matcha insbesondere durch den Bestseller Vegan For Fit von Attila Hildmann starke Bekannt- und Beliebtheit.

Matcha

Der sogenannte Matcha besteht aus pulverisierten grünen Teeblättern, welchen besondere gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden. Durch die Aufnahme der kompletten, gemahlenen Blätter und nicht nur durch einen Auszug, so wie bei herkömmlichem Tee, können sämtliche Wirkstoffe aufgenommen werden.

Matcha soll auf Grund der sehr hohen Catechinkonzentration und vielen Antioxidantien unter anderem das Risiko für Herzkrankheiten und manche Krebsarten vermindern, den Stoffwechsel ankurbeln und auch den Blutzuckerspiegel regulieren. Er gilt als besonders hochwertiger Tee im Vergleich zu anderen grünen Tees, denn der Chlorophyll-Gehalt ist hier, auf Grund des besonderen, schattigen Anbaus unter Bambusmatten, stark erhöht. Dieser soll nützlich zur Beseitigung von Toxinen sein. Dazu soll sich die enthaltene Aminosäure L-Theanin auch positiv auf unsere Stimmung auswirken.

Matcha ist in verschiedenen Qualitätsstufen zu haben und sehr vielseitig anwendbar. Ein hochwertiger Matcha zeichnet sich durch eine sehr kräftige, grüne Farbe aus, die an junge, frisch gepflückte Blätter erinnert. Um von den vielfältigen Vorzügen profitieren zu können, sollten Zubereitungen bevorzugt werden, bei denen der Tee nicht erhitzt werden muss, insbesondere auch bei der Nutzung von kostspieligeren Sorten.

Matcha zum Kochen und Backen

Zum Erhitzen, beim Kochen und Backen, eignet sich Kochmatcha hervorragend, welcher eine intensivere grüne Farbe und auch einen stärkeren Geschmack abgibt, welcher jedoch auch als bitterer und so würziger beschrieben wird. Kochmatcha-Sorten bestehen zumeist aus ganzen, gemahlenen Sencha-Blättern und sind auf Grund der Bitterstoffe nicht für Getränke geeignet.

(Koch-)Matcha lässt sich auf verschiedene Weisen sehr kreativ zubereiten, zum Beispiel als Matcha Latte, Green IceTea, in Pancakes, im Müsli, Eis, Kuchen, Brot oder auch Schokolade. Dieser gibt den Speisen eine intensive, grüne Färbung.

Für meinen geliebten Chia-Pudding verwende ich gerne den hochwertigen Gabaron, welcher einen erhöhten Anteil an y-Aminosäuren aufweist und so besonders blutdruckregulierend wirkt (Auch bei Narkolepsie soll dieser hilfreich sein.), während ich den kostengünstigeren Matcha Yugen mit der Qualitätsstufe 4 zur Zubereitung von leckeren Getränken nutze.

Den Kochmatcha nutze ich ausschliesslich zum Kochen und Backen, damit die grüne Farbe besonders deutlich hervor kommt.

Matcha traditionell zubereiten und Alternativen

Bei der traditionellen Zubereitung von Matchatee wird das Pulver gesiebt und danach Wasser gefiltert und einmal aufgekocht. Zwei Bambuslöffel (Chashaku) Matchapulver werden mit 70 ml Wasser vermengt. Wichtig ist hier, dass das zuvor aufgekochte Wasser auf eine Temperatur zwischen 75 und 85 Grad abgekühlt wird. Dieses kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass das kochende Wasser von einem Schälchen (Chawan) in ein anderes gegossen wird (Winter: 1x; Sommer: 2x). Der Matcha wird erst einmal langsam auf dem Grund der Schale gerührt, so dass sich das Pulver lösen kann. Der Teebesen wird danach leicht angehoben und vor und zurück bewegt, so dass ein leichter Schaum entstehen kann, welcher am Ende, durch das Ziehen eines Kreises mit dem Chasen, mittig aus der Schale gehoben wird. Kreisende Bewegungen sind dabei grundsätzlich zu vermeiden.

Wer bei der Zubereitung nicht auf einen Chashaku zurück greifen kann, verwendet stattdessen einen leicht gehäuften Teelöffel und wer Chasen und Chawan nicht sein Eigen nennen darf, kann natürlich einen elektrischen Milchaufschäumer, einen Shakerbecher oder auch einen Mixer und jegliches geeignetes Behältnis verwenden. Es sei allerdings gesagt, dass die Zubereitung mit Chasen und Chawan auf mich durchaus beruhigend wirkt und daher nicht zu verachten ist, doch auch bleibt hier nicht immer die Zeit für die zeitaufwendigere, traditionelle Zubereitungsart. Daher: Bereite Deinen Matchatee mit den vorhandenen Mittelchen vor, anstatt auf diesen gänzlich zu verzichten.

Übrigens: Wer keine Lust auf Experimente hat, kann für eine leckere Matcha Latte auf eine fertige, leicht süßliche Mischung aus Matcha, Malz- und Traubenzucker zurück greifen, welche auf die Schnelle in eine kalte Milchalternative eingerührt werden muss. Eiswürfel hinzu geben, fertig ist der Drink.

Matcha im Smoothie

Lust bekommen, Matcha auszuprobieren? – dann habe ich hier ein schnelles Rezept für einen leckeren, vitalisierenden Smoothie:

  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Wasser
  • 2 Hände Spinat (oder anderes Grünzeug nach Wahl)
  • 1-2 EL Matcha (z.B. Matcha Gabaron)
  • 1 EL Maca
  • 1 EL Chiasamen
  • eine halbe Salatgurke
  • Vanillepulver
  • Zimt

Die Zutaten, bis auf die Eiswürfel, in den Hochleistungsmixer geben und kräftig mixen. Eiswürfel in ein Glas geben, den Smoothie drüber gießen, servieren und genießen.

Grüner Tee und Zubehör von Koyama’en für Deine Teezeremonie

Eine empfehlenswerte Bezugsquelle für vielfältige Matcha-Sorten, weitere grüne Tees und auch schönes Zubehör ist der Onlineshop Grüner Tee von Marukyu-Koyama’en, deren Tees ständig Qualitätskontrollen unterzogen werden und schon viele wichtige Auszeichnungen erhalten haben, so dass man sich sicher sein kann, dass man eine hochwertige Qualität der Tees erhält. Die Tees werden auf Wunsch in dekorativen Dosen oder auch im praktischen Nachfüllbeutel geliefert. Mein liebster grüner Tee, neben Matcha Gabaron, ist der Genmaicha – Saga no Yuki, ein grüner Tee mit gepopptem Reis. Marukyu-Koyama’en ist in Japan einer der größten Hersteller für qualitativ-hochwertige Tees und hat in Deutschland einen Sitz in Stuttgart.

Dieser Beitrag wurde von Koyamaen gesponsored.

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7 Comments

  • Reply
    Christina Jaiser
    9. Oktober 2014 at 17:55

    Sehr schöner Artikel. Ich trinke Matcha auch sehr gerne, am liebsten in Smoothies.

  • Reply
    Ela
    10. Oktober 2014 at 09:07

    Schöne Zusammenfassung zum Thema Matcha! Danke dir dafür 🙂
    Im Smoothie wollte ich auch schon lang mal welchen ausprobieren…

    Liebe Grüße,
    Ela

  • Reply
    Ginni
    10. Oktober 2014 at 14:03

    Hach ja. Ich finde Matcha ja super spannend, habe Matcha so aber noch nie getrunken. Doof, oder? Finde ich auch sehr schade, bin mir aber immer nicht sicher, ob sich der hohe Preis lohnt, ob es mir schmecken wird, ob ich mit der Anwendung klarkomme … weiß nicht. Vielleicht irgendwann mal :o)

    • Reply
      Lena
      10. Oktober 2014 at 20:53

      Vielleicht hast Du ja mal die Möglichkeit irgendwo einen Matcha Latte zu probieren? Hier hat zB ein Stand auf dem Wochenmarkt welchen im Angebot. (:
      Sei mutig!
      Viele Grüße, Lena

  • Reply
    Julia von POP TEE
    20. November 2014 at 21:51

    Wow, endlich mal ein Blog, in dem Matcha so dargestellt wird, wie es sein soll: Nämlich vielsitig. Viele wissen ja gar nicht, dass man so viel mit diesem Tee machen kann. Matcha ist eben mehr als Tee, der nach Brokkoli schmeckt;) Habe auch schon sehr viel versucht, aber diesen Smoothie kannte ich noch nicht. Sehr mutig die Mischung mit Spinat – aber wer nicht wagt, gewinnt auch nicht 😉 Soooo schade, dass ich gegen Kokosnuss leicht allergisch bin. Fällt jemanden eine alternative Zuatat ein ?????

    • Reply
      Lena
      21. November 2014 at 13:22

      Liebe Julia, Du kannst anstatt des Kokoswassers auch Wasser oder jegliche andere Nussmilch nutzen. Einfach ein bisschen experimentieren, viel daneben gehen kann nicht. (:
      Viele Grüße,
      Lena

  • Reply
    Julia von POP TEE
    25. November 2014 at 20:47

    Liebe Lena,
    vielen Dank, das ist auch ein super Tipp! Werde ich probieren!!!

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