A Very Vegan Life
Unterwegs

VEGANCAMP 2014 IN HAMBURG

Nachdem ich vor zwei Wochen beim Blogst BarCamp zu Besuch war, folgte am vergangenen Wochenende nun das erste VeganCamp Deutschlands. Das VeganCamp soll ein Treffpunkt für Menschen sein, die das Thema Veganismus in die Welt hinaus tragen möchten, sei es über Blogs und auch über die vielen Social Media Kanäle.

Rund Vierzig TeilnehmerInnen erlebten zwei Tage mit wertvollen Sessions zu vielfältigen Themen, die von einigen TeilnehmerInnen erfolgreich abgehalten wurden. Es wurde diskutiert, man tauschte sich aus und verbrachte gemeinsam eine sehr anregende Zeit im wunderbaren Café Faux Vau, welches mit 300 Quadratmetern zum Veganz Imperium auf dem Phoenixhof, einem ehemaligen Fabrikgelände in Altona, gehört.

Doch nun möchtest Du bestimmt genauer wissen, was bei uns so los war, mh!?

Samstag

Der erste Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im schönen Café, welches uns das gesamte Wochenende über mit Getränken und veganen Leckereien versorgte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, startete auch schon die erste Session, die Derik vorbereitet hatte: Das Blog aus kommunikationstechnischen Gesichtspunkten. Der langjährige Mitarbeiter der stern Titelbild-Redaktion regte so manche/n von uns an, anhand von Screenshots unserer verschiedenen Blogs, kleine Veränderung vor zu nehmen, so dass das Blog zum Beispiel für Euch, die LeserInnen, noch leserlicher werden würde.

Nach einer kurzen Pause und einer Menge an Schokoladen- und Fruchtleder-Variationen, die zum Naschen für uns bereit standen, folgte für mich das Thema der grünen Smoothies. Diese Session hatte die bezaubernde Sophia vorbereitet, welche einen riesigen Anteil an Rohkost in ihrem Alltag integriert hat. Nach einer Menge Theorie gab es eine Verkostung der grünen Nährstoffwunder.

Es folgte ein fundierter Beitrag zum beliebten Thema SEO, bevor die Foodie-Sessions zu asiatischem Curry, rohköstlichem Käse und Torten starteten. Nach leckerem Gemüsecurry und einer Kokossuppe mit einer Menge an Zitronengras (Yum!), endete der erste Tag bereits.

Einige der TeilnehmerInnen verabredeten sich am Abend noch zu einem gemeinsamen Dinner.

Sonntag

Der zweite Tag begann mit einem ausgiebigen Brunch im Café, bei dem keine Wünsche übrig blieben (Übrigens: Der Brunch findet an jedem Sonntag statt. Samstags gibt es Frühstück a la carte und in der Woche, von Montag bis Freitag, einen leckeren Mittagstisch.) und anregenden Gesprächen bei leckersten Salaten, Brötchen mit vielen abwechslungsreichen Aufstrichen und Aufschnitt, allerbestem Kuchen und Pancakes, Yofu, Müsli und mehr.

In der ersten Session erfuhren wir an diesem Tag von Robert, auf welche Weise wir das soziale Medium Facebook für uns besser nutzen können, bevor das Thema der Kooperationen zu anregenden Diskussionen führte. Arne vertrat dabei hervorragend die Seite der BloggerInnen und zeigte deutlich, dass Qualität statt Quantität bei Kooperationen angesagt ist und dass wir uns unseren Wert als BloggerInnen mehr bewusst werden müssen.

Bei veganer Pizza und Rohkost-Spagetti, brachte uns Ernährungsberater und Fitnesscoach Nikolaus das Thema der bedarfsgerechten veganen Ernährung in Verbindung mit Sport näher.

Die am Vortag zubereiteten Rohkosttörtchen wurden noch Teil der letzten Session, die sich um Foodfotografie drehte, bevor diese fröhlich von den TeilnehmerInnen verzehrt wurden. Viel zu schnell kam die Zeit des Abschieds, die in meinem Fall auch noch sehr kurz und bündig ausfiel, so dass ich noch auf die Schnelle meinen Zug nach Hannover bekommen konnte (Tut mir sehr, sehr leid, liebe Camper…).

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Zusammengefasst bleibt zu sagen, dass mir die Zeit beim VeganCamp sehr gefallen hat. Die VeranstalterInnen, die MitarbeiterInnen des Café Faux Vau, die TeilnehmerInnen, insbesondere jene, die eine Session vorbereitet hatten, haben sich allesamt sehr viel Mühe gegeben und so die beiden Tage zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Es war mir eine riesige Freude, dass ich dabei sein durfte. Auch habe ich mich sehr gefreut, dass ich ein paar meiner liebsten Blogger-KollegInnen zu diesem Anlass treffen konnte, denn das passiert leider doch viel zu selten.

Wir konnten alle viel voneinander und miteinander lernen, so dass die vegane Blogosphäre künftig zu einem noch schöneren Platz für alle werden wird. Die Vernetzung untereinander und der Austausch sollte einen höheren Stellenwert in der veganen Blogosphäre einnehmen, da so doch mehr für alle erreicht werden kann. Daher: Es gibt noch viel zu tun, doch das VeganCamp war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Liebe Camper, es würde mich sehr freuen, auch im nächsten Jahr erneut dabei sein zu können und auf die/den ein/e oder andere/n von Euch zu treffen. Egal, ob in Hamburg, Berlin… oder in Hannover?

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an die zahlreichen Sponsoren, die das tolle Event unterstützt haben.

Mehr Fotos gibt es bei Facebook und Instagram sowie über die Hashtags #vchh und #vegancamp.

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6 Comments

  • Reply
    Lea
    10. Juni 2014 at 11:21

    Ach, das klingt toll. Ich bin immer noch traurig, dass ich am Donnerstag krank wurde und dann nicht hinfahren konnte 🙁

    • Reply
      Lena
      10. Juni 2014 at 13:43

      Ja, das ist sehr schade. Hätte Dich sehr gerne kennen gelernt. ): Hoffe, Dir geht es nun aber wieder besser?
      Das nächste Event kommt bestimmt…

  • Reply
    Rob
    11. Juni 2014 at 06:29

    Ich fand das Camp auch Hammer inspirierend.
    Toller Artikel, Lena! Und danke für die Verlinkung! 🙂
    Auf bald!

  • Reply
    BillasWelt
    16. Juni 2014 at 14:56

    Dein Post gibt das wirklich gut wieder: es waren zwei sehr tolle Tage mit vielen guten Kontakten, interessanten Sessions und viel Inspiration.
    Soviel Input hatte ich gar nicht erwartet.
    Es grüßt die Billa aus ihrer Welt

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