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VEGANE WEINE: WELCHER WEIN PASST ZU GEMÜSE?

(Werbung) Vielschichtig wie diejenigen, die sie anbauen: Weine. Jedes Anbaugebiet und sogar jedes einzelne Jahr mit den damit verbundenen Witterungsverhältnisse bringt Veränderungen an den Reben mit sich. Ob Sauvignon Blanc, Veltiner, Muskateller, Pinot Noir oder Rosado: oft liest man, Wein habe aufregende Noten von grüner Paprika, Haselnuss oder Stachelbeere, gepaart mit der Säure eines grünen Apfels oder einer Zitrusfrucht. Auch Biskuitnoten, Veilchen und sogar Zigarre und Heu wollen heraus geschmeckt werden. Bis es soweit ist und die Weine tatsächlich in den Flaschen landen, durchlaufen diese – je nach Weinart – verschiedene Prozesse, oft mit tierischen Hilfsmitteln. Eine Tatsache, die für Vegetarier/innen und Veganer/innen nicht unwichtig ist. Daher sollten diese auf vegane Weine zurückgreifen.

VEGANE WEINE: DAS MUSST DU WISSEN

Der vergorene Traubensaft, welcher später als Wein in den Flaschen landet, wird manches Mal mit Hilfe von Gelatine, Casein, Hühnereieiweiß oder Hausenblase, einem Fischbestandteil, geschönt; bei der Gärung, beim Filtrieren, Stabilisieren und auch beim Abfüllen. So werden Eiklar oder Gelatine zum Beispiel genutzt, um Trübstoffe im Wein zu binden. Bei der Filtration können diese so leichter entfernt werden. Lysozym, ein aus Hühnereiweiss gewonnenes Enzym, sorgt für einen Abbau von Säure. Diese und weitere Vorgänge gibt es sowohl bei biologischen als auch bei konventionellen Weinen. Viele Weine sind daher für Veganer/innen nicht geeignet.

Eine Pflicht zur Deklarierung für vegane Weine gibt es allerdings nicht und so ist es nicht einfach, einen veganen Wein auf Anhieb zu erkennen. Laut europäischem Weingesetz müssen auch nur Lysozym, Albumin und Casein ab einem Grenzwert von 0,25 mg/l auf den Flaschen gekennzeichnet werden. Fischgelatine und Hausenblase sind sogar gänzlich befreit, da diese nicht unter die Gruppe der Allergene fallen. Doch wie findet man nun heraus, welche Weine für Veganer/innen geeignet sind?

Mittlerweile werben einige Erzeuger damit, dass ihre Weine nur mit pflanzlichen Hilfsmitteln wie Bentonit, vegetabiler Gelatine oder durch die sogenannte Sedimentation geschönt wurden. Sie statten ihre Etiketten mit einem entsprechenden Hinweis aus. Andere hingegen verheimlichen es lieber. Sie befürchten, Kunden könnten davon ausgehen, dass vegane Weine von minderwertiger Qualität seien (Stimmt aber nicht!). Erzeuger geben allerdings gerne Auskunft, wenn man sie danach fragt. Die Nachfrage nach veganen Weinen ist steigend.

Unkomplizierter geht es bei Onlineshops wie Rindchens Weinkontor. Diese bieten die Möglichkeit an, vegane Weine aus dem großen Angebot online heraus zu filtern, um einen Überblick zu bekommen. Auch die Weinberater/innen in den deutschlandweiten Kontoren können entsprechend weiterhelfen.

Bleibt nur noch eine Frage offen:

WELCHER WEIN PASST ZU GEMÜSE?

Hier kommt es auf die verwendeten Gemüsesorten, deren Zubereitungsart und den damit verbundenen Aromen an. Süße und Säure müssen letztendlich in der Kombination immer eine Harmonie bilden. Im Gegensatz zur fleischbasierten Küche ist dieses Thema hier sehr viel komplexer. Zudem wurde sich bisher auch viel seltener damit auseinander gesetzt. So gibt es nur wenige Empfehlungen für die Weinbegleitung der pflanzenbasierten Küche.

Daher kommt es letztendlich noch immer auf den persönlichen Geschmack an. Grundsätzlich passen zu veganen Gerichten, die auf frischem Gemüse basieren, vor allem aber ein fruchtiger Weißwein oder ein trockener Rosé. Die Betonung sollte hier möglichst nicht auf der Säure liegen. So liegt man im Zweifel zumeist richtig und die Weinbegleitung wird zu einem Erfolg.

EMPFEHLUNGEN VON RINDCHEN’S WEINKONTOR

2013 Minervois AOP „Chant de l’Olivier“, Domain La Prade Mari

Geprägt ist der Rotwein aus der Region Languedoc-Roussillon in Frankreich von den Rebsorten Syrah, Grenache und Carignan. Der Wein weist Noten von Pflaumen, schwarzen Kirschen, Bitterschokolade und exotischen Gewürzen auf. Gerichte mit Linsen oder Aubergine freuen sich über die Begleitung dieses vielschichtigen Weines.

12,80 Euro / 0,75 l

2015 Weißwein Cuvée „Naturspiel“, Weingut Hilz

Die beliebten Rebsorten Weißburgunder, Riesling und Rivaner wurden in der Pfalz zu einem halbtrockenem, feinherben Weißwein Cuvée zusammen gefügt, welcher fruchtige Noten von Birne, Pfirsich, Aprikose und Mandarine mit sich trägt. Dieser Weißwein Cuvée eignet sich als ein beliebter Allrounder in der Gemüseküche. 

6,95 Euro / 0,75 l

2016 Grauburgunder trocken, Bockenheim, Neiss

Grauburger, welcher Noten von Birne, Zitronengras und Mandelkrokant bereit hält. Eignet sich als Weinbegleitung zu einem sommerlichen Blattsalat, dessen Dressing man mit etwas Wein anstatt Essig anmachen kann.

10,80 Euro / 0,75 l

2015 Shiraz Double Pass „Aussimento“, Scotts Creek Vineyards

Für diesen trockenen australischen Rotwein trockneten die Shiraz-Trauben noch am Rebstock, so dass diese ein kräftige Noten von Dörrpflaumen, Kompott, Pfeffer und Kakao freisetzten. Der Wein macht sich hervorragend zu gegrilltem Gemüse.

10,95 Euro / 0,75 l

2016 Riesling trocken „Les Cornes“, VDP-Weingut Bürklin-Wolf

Der trockene Riesling aus biodynamischem Anbau weist zitrische Noten von der Ananas und der Orange, gepaart mit einer eleganten Säure auf. Der trockene Riesling ist sehr gut geeignet, um leicht scharfe, asiatische Gerichte zu begleiten.

9,80 Euro / 0,75 l 

2016 Secco rosé trocken „What the Fogt“, Weingut Fogt

Die Rebsorten Spätburgunder und Portugieser vereinen sich hier zu einem trockenen Perlwein aus Rheinhessen, welcher durch Noten von Erdbeeren und Marktkräutern besticht. Ein perliger Rosé, welcher sich perfekt für einen schönen Sommerabend mit Freunden eignet.

7,95 Euro / 0,75 l 

DU MÖCHTEST VEGANE WEINE AUSPROBIEREN?

Mit dem Code #cpvegan17 erhältst du einmalig eine Gutschrift in Höhe 10 Euro, einlösbar im Onlineshop, in den deutschlandweiten Kontoren und auch bei telefonischer Bestellung ab einem Warenwert von 40 Euro. Gültig ist dieser Code bis zum 30. September 2017.

Umfassendes Weinwissen und eine große Auswahl an veganen Weinen findest du auf der Homepage von Rindchens Weinkontor.

Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von Rindchen’s Weinkontor entstanden. 

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2 Comments

  • Reply
    Caro
    4. August 2017 at 22:25

    Über veganen Wein habe ich auch schonmal was gelesen, allerdings dachte ich, Gelantine sei der einzige Stoff, der in Wein so drin sein kann…
    Allerdings trinke ich sowieso nicht so gerne Wein, dass mich das Thema weiterhin beschäftigt hätte 🙂
    Deine Zusammenstellung mit den Weinen finde ich super, hast du zufällig auch Erfahrungen damit, welche sich zum Kochen/Backen eignen? Also Stichwort Rotweinkuchen/Risotto/Sauce mit Wein ?
    Liebe Grüße,
    Caro

  • Reply
    Nicole
    13. August 2017 at 18:04

    Hallo,
    danke für die tolle Erklärungen rund um das Thema veganen Wein!
    Lg
    Nicole

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