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KAFFEE MIT DEM HANDFILTER AUFBRÜHEN

(Werbung) Kaffee ist für mich mehr Genussmittel als ein Mittel zum Zweck. Ich brauche diesen nicht, um wach zu werden. Mag es aber, am Morgen mit einem Kaffee in den Tag zu starten – mit der Zubereitung als morgendliches Ritual. Doch das war nicht immer so, denn viele, viele Jahre vermied ich es, Kaffee zu trinken. Mir war dieser oft zu kräftig, viel zu bitter. Manchmal kam ich mir schon seltsam dabei vor, denn Kaffee trinken schien irgendwie immer ein Must do zu sein.

Vor ein paar Jahren entdeckte ich dann die Third Wave Coffee-Bewegung für mich und mit dieser hell geröstete Kaffeebohnen und klassische Zubereitungsmethoden wie den Handfilter. Kleine Röstereien in großen Städten zeigten mir, wie eine grammgenaue Kaffeemenge, die gewählte Wasserqualität, -menge und auch -temperatur zu einem wunderbaren Kaffee führen, der sogar pur genossen werden konnte.

Um hellere Kaffeebohnen zu erhalten, wird die Röstung bereits nach dem ersten Knacken der Kaffeebohnen, genannt First Crack, beendet. Normalerweise endet der Vorgang erst nach einem zweiten Knacken (Second Crack). Allerdings erhält man bei der kürzeren Röstung Kaffeebohnen, die bei der Zubereitung mit einem Filter einen sanften, oft fruchtigen Geschmack abgeben. Dunklere Kaffeebohnen hingegen weisen mehr Röstaromen und Bitterstoffe auf.

Neuerdings bekommt man hell gerösteten Kaffee allerdings nicht nur in den großen Städten und bei kleinen Röstereien, sondern auch bei Tchibo. Mit dem sogenannten Blonde Roast ist so der erste hell geröstete Kaffee in den zahlreichen Filialen erhältlich, bereits gemahlen oder – für diejenigen, die lieber selbst den Mahlgrad bestimmen – als ganze Bohnen. Die Blonde Roast-Kaffeebohnen, immer 100% Arabica, stammen dabei immer von Rain Forest Alliance-zertifizierten Kaffeefarmen aus Tansania und Kolumbien. Der Blonde Roast ist eine tolle Alternative für alle, die es sanft-fruchtig in der Tasse mögen.

BLONDE ROAST – KAFFEE MIT DEM HANDFILTER AUFBRÜHEN

Für 120 ml Wasser werden zuerst 6 bis 12 Gramm der Kaffeebohnen mittelfein gemahlen, je nach gewünschtem Geschmack (oder man verwendet direkt Kaffeemehl). Je mehr Kaffeepulver verwendet wird, desto länger verbleibt der Kaffee im Filter und der Geschmack wird damit auch kräftiger.

Der Handfilter wird auf einen Becher oder eine Kaffeekanne gestellt. Die Filtertüte wird an der Naht geknickt, in den Handfilter gelegt und mit Wasser kurz durchgespült. Damit soll bezweckt werden, dass das Papier keinen Geschmack abgibt und es sich an die Wände des Handfilters legt.

Nun wird der gemahlene Kaffee in den Filter gefüllt und das Wasser aufgekocht. Nach dem Aufkochen dieses kurz stehen lassen (Das Wasser sollte ca. 94 Grad haben). Das Kaffeepulver wird langsam befeuchtet, zieht kurz durch und quellt auf (ca. 30 Sekunden). In kreisenden Bewegungen das restliche Wasser aufgießen, ggf. kurz mit einem Löffel umrühren. Sofort servieren, sobald der Kaffee durchgelaufen ist.

Wer keinen Handfilter besitzt, kann den Blonde Roast von Tchibo auch mit einer Filterkaffeemaschine oder einer Siebstempelkanne zubereiten.

Dieser Beitrag wurde von Tchibo unterstützt. 

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4 Comments

  • Reply
    Cookies&Style
    6. April 2017 at 08:04

    Coole Sache, ich glaube mit Handfilter hab ich überhaupt noch nie was zu tun gehabt. Danke für deinen Beitrag dazu.

    Liebst,
    Ulli

  • Reply
    ERes
    6. April 2017 at 08:58

    Ein sehr schöner Beitrag, mit dem ich mich absolut identifizieren kann. Auch ich trinke nicht wirklich Kaffee, maximal 50-80 ml morgens, und dann vermischt mit Mandel- oder Sojamilch. Aus diesem Grund habe ich mir nie eine Kaffeemaschine zugelegt. Dein Beitrag hat mich nun auf zwei neue Ansätze aufmerksam gemacht:
    – den Handkaffeefilter sowie
    – die Blonde Roast Kaffeesorte von Tchibo.
    Vielen Dank dafür :)!

  • Reply
    Arne
    7. April 2017 at 09:55

    Hallo liebe Lena, ich finde den Blonde Roast aus dem Handfilter und der Aeropress am besten. Aus der French Press hat er mir leider nicht gut gefallen. Den Handfilter liebe ich aus dem geglichen Grund wie Du, dem tollen Ritual am Morgen. Einfach ein paar Minuten Besinnung. Beste Grüße, Arne

  • Reply
    Hanna
    7. April 2017 at 14:03

    Für mich ist die Kaffeezubereitung am Morgen auch ein richtiges Wohlfühlritual geworden. Den Blonde Roast von Tchibo habe ich auch schon probiert (zubereitet mit der French Press). Geschmacklich fand ich ihn gut, allerdings hat mir der Duft nicht gefallen. Und da der Kaffeeduft bei der Zubereitung (ich mahle frisch von Hand) entscheidend zu meinem Wohlgefühl beiträgt, kommt der Blond Roast nicht mehr in meine Kaffeemühle. Schade eigentlich!

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