Zucker bzw. Fructose hat mich krank gemacht. Als ich im November 2015, nach einer längeren Zeit mit nervtötenden Symptomen, die Diagnose einer intestinalen Fructoseintoleranz (Fructosemalabsorption) erhielt, wirbelten mir wirre Gedanken durch den Kopf: Wie soll es weitergehen? Werde ich Medikamente nehmen müssen? Muss ich künftig auf jegliches Obst und Gemüse verzichten? Wie konnte das nur passieren und was kann ich nun noch essen? Muss ich nun nach all‘ den Jahren wieder zu tierischen Produkten greifen?

ZUCKER & FRUCTOSE(INTOLERANZ)

Um nicht in Panik zu verfallen, half es mir ungemein, mich sofort mit den Themen Fructose(intoleranz) und auch mit Zucker allgemein, intensiv auseinander zu setzen und jegliche Informationen aufzusaugen, die ich erhalten konnte. So konnte ich schnell feststellen, dass meine bisherige Ernährung stark aus dem Gleichgewicht geraten war, obwohl diese weitestgehend als gesund bezeichnet werden würde.

WIE KANN EINE ERNÄHRUNG GESUND SEIN, DIE KRANK MACHT?

Zu diesem Zeitpunkt verzichtete ich bereits lange auf kristallinen Haushaltszucker (zu 50% aus Fruchtzucker bestehend), da dieser, im Gegensatz zu anderen Süßungsmitteln, kaum noch Nährstoffe enthält. Statt dessen schluckte ich täglich unbedacht viele, viele Gramm Zucker in Form von z.B. Dicksäften (Agave, Apfel, Birne,… bis zu 90% aus Fruchtzucker bestehend), frischen Obstsäften, getrockneten Früchten (Enthalten noch mehr Fruchtzucker als die ursprünglichen Früchte, dafür weniger Vitamine!) und manches Mal auch Softdrinks, die sogar teils mit Fruchtsüße statt Kristallzucker (Noch mehr Fruchtzucker, yeah!) gesüßt waren. Wieviel Zucker ich letztendlich konsumierte, vermag ich gar nicht auszurechnen. Mir wurde nur sehr schnell deutlich, dass ich meine bisherige Ernährung verändern musste, um mein Wohlbefinden zurück zu erlangen und meiner Gesundheit nicht weiter zu schaden. Den Veganismus aufgeben, das wollte ich allerdings auf gar keinen Fall. Zwar zeigte die Literatur, dass Menschen mit Fructoseintoleranz sich vor allem von tierischen Produkten wie Eiern, Käse und Fleisch ernähren sollen, doch davon wollte ich mich nicht beirren lassen.

DIE ZUKUNFT IS(S)T ZUCKERFREI

Zur Zeit experimentiere viel in der Küche und erlebe, wie schnell eine zuckerfreie bzw. fructosearme Ernährung Veränderungen herbei führen kann. Meine dabei entstehenden Ernährungsregeln, vielfältigen Erfahrungen und auch Rezepte, möchte ich im Laufe der Zeit gerne mit dir teilen und freue mich, wenn du mich auf meinem Weg begleitest.

Wenn auch du deine Ernährung in Bezug auf den Zuckerkonsum verändern möchtest oder sogar musst (z.B. auf Grund einer Fructoseintoleranz), dann habe ich nachfolgend eine Liste mit hilfreichen Links zu den Themen Fructose(intoleranz) und Zucker für dich zusammen gestellt, welche dir einen schnellen Überblick ermöglichen soll und deren Inhalte dir Mut geben sollen, es anzupacken.

Hinweis: unten genannte Literatur, Filme und Videos befassen sich leider nicht mit einer zuckerfreien bzw. fructosearmen Ernährung in Bezug auf den Veganismus. Viel mehr wird oft suggeriert, dass eine fructosearme Ernährung immer mit dem Konsum tierischer Produkte einher gehen muss, so dass sich diese vor allem für den Einstieg in das Thema eignen. Die enthaltenen Rezepte sind für Veganer/innen zumeist gänzlich ungeeignet.

FACEBOOK • VEGAN OHNE ZUCKER

Ich habe eine Facebook-Gruppe erstellt, in welcher sich jene, die sich zuckerfrei bzw. fructosearm ernähren möchten oder auch müssen und dabei vegan leben wollen, austauschen und gegenseitig helfen können: Vegan ohne Zucker. Du bist herzlichst eingeladen, dabei zu sein.

ZUCKER & FRUCTOSE(INTOLERANZ) IN DEN MEDIEN

ZUCKER

Literatur • Zucker

Hilfreiche Videos • Zucker (online)

Filme • Zucker 

 

FRUCTOSE(INTOLERANZ)

Literatur • Fructose(intoleranz)

Hilfreiche Videos zum Thema Fructoseintoleranz (online)

Hilfreiche Websites • Zucker & Fructose(intoleranz)

 

ERNÄHRUNG (ALLG.)

Literatur und Filme • Ernährung 

 

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte dennoch ein Link fehlen, welcher dir wichtig und hilfreich erscheint, so schreibe mir gerne eine kurze Nachricht an lena@averyveganlife.de oder kommentiere diesen Artikel.

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