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Amaranth-Quinoa-Breakfast mit Hanfsamen

Frühstück mit Amaranth und Quinoa mit Hanfsamen  und Blaubeeren

Was kannst du denn nun noch essen? – eine Frage, die Veganer/innen sehr oft zu hören bekommen, knallt mir in letzter Zeit des Öfteren auch wieder gegen den Kopf. Tatsächlich stelle ich mir diese Frage hin und wieder selbst, denn um sich fructosearm zu ernähren, bedarf es einer erneuten, gänzlichen Umstellung – ähnlich wie beim Veganismus. Fest steht, dass ich heute noch mehr selbst zubereiten muss als zuvor sowieso schon und dabei noch mehr aufpassen darf, welche Zutaten für dieses und jenes genutzt wurden. Besonders das Frühstück hat sich zuletzt als kleine Herausforderung gezeigt. Griff ich morgens liebend gerne und auf die Schnelle zu Smoothies, oft mit einem Fruchtanteil von 30-40 Prozent, versuche ich mich momentan an einem Anteil von irrwitzigen 10%, wenn überhaupt. Bevor ihr diese Rezepte von mir bekommt, werde ich allerdings noch einige Kombinationen ausprobieren müssen. Was allerdings immer geht und dazu noch gut vorzubereiten und somit am Morgen schnell zusammen geworfen ist, ist ein Amaranth-Quinoa-Breakfast mit Hanfsamen und auch kräftig-schokoladigen Kakaonibs. So bekommst du schon am Morgen eine gute Portion Proteine ab. Auch so eine beliebte Sache, nach welcher Veganer/innen oft gefragt werden.

Amaranth und Quinoa koche ich direkt, nach Packungsanleitung, für mehrere Tage vor und kombiniere dazu nach Belieben Nüsse, Kerne und eine klitzekleine Menge Beeren. Bevorzugt Blaubeeren, welche nur einen geringen Fructoseanteil aufweisen und somit für mich sehr gut bekömmlich sind. Weil Schäumchen das Leben schöner machen, vergeht kein Tag ohne diese – auf meinem Kaffee, doch auch meinem Frühstück (Eine weitere Variante: Oatmeal Mocha mit schaumigem Häubchen). Nur zuckerfrei muss die Milchalternative sein. Das bedeutet für mich, dass neben Haushaltszucker auch kein Rohrzucker, Agavendicksaft oder andere Zuckeralternativen enthalten sein dürfen. Einzig Reissirup vertrage ich neben Traubenzucker in geringen Mengen, doch hier dosiere ich lieber selbst. Doch genug geschwafelt, jetzt kommt das Rezept für das Amaranth-Quinoa-Breakfast:

AMARANTH-QUINOA-BREAKFAST MIT HANFSAMEN

3-4 EL Amaranth, gekocht

3-4 EL Quinoa, gekocht

1 EL Hanfsamen, geschält

1 EL gekeimter Buchweizen

1 EL Kakaonibs

1-2 EL Nüsse und Kerne nach Wahl, z.B. wilde Pekannüsse, gehackte Mandeln

2 EL Beeren nach Wahl, z.B. Blaubeeren

2 EL einer aufgeschäumten Milchalternative, z.B. Hafer, ohne zugesetzte/n Zucker/Zuckeralternative

Optional: 1/2 – 1 EL Reissirup, gemahlene Vanille, Zimt, Kardamom, Tonkabohne

Alle Zutaten, bis auf Blaubeeren und die aufgeschäumte Milchalternative, in eine Schüssel geben, vorsichtig vermengen (ggf. Reissirup unterrühren).

Blaubeeren und aufgeschäumte Milchalternative über das Amaranth-Quinoa-Breakfast geben.

Bei Bedarf mit Vanille, Zimt, Kardamom oder auch Tonkabohne würzen.

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12 Comments

  • Reply
    Marlies Gierls
    10. Januar 2016 at 17:22

    Das sieht gut aus, Lena und so etwas suche ich auch gerade, denn in mir wächst die Befürchtung, dass ich eine Glutenunverträglichkeit habe, also muss erst einmal mein geliebtes Brot zum Frühstück weg, aber zur Zeit brauche ich was Warmes morgens, eben habe ich mir Hirse mit Mandelmilch gekocht, da ich gerade nichts anderes im Haus habe, Obst geht ja bei mir, auch wenn ich da sparsam mit umgehe. Reissirup habe ich noch nicht probiert, kommt mal auf meine Einkaufsliste.
    Einen schönen Sonntag noch,
    liebe Grüße Marlies

  • Reply
    Kirschbiene
    10. Januar 2016 at 19:58

    Huhu Lena,
    ich finde es toll und sehr interessant, deinen veganen & nun fructosearmen Weg mitzuverfolgen :-). Bei mir ist’s ja nicht die Fructose, sondern das Gluten, das Probleme macht und weshalb ich meine Ernährung noch einmal gründlich überdenken musste.
    Deine Frühstücksidee sieht jedenfalls toll aus und wie du verwende ich zum Süßen in der Regel Reissirup – ich mag einfach diese milde Süße. Was ist eigentlich mit Kokosblütenzucker, käme der für dich in Frage? Er hat ja einen recht niedrigen GI und soll daher ein „guter“ Zucker sein. Nur, ob er fructosearm ist, weiß ich nicht – aber du bestimmt ;-)?
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

  • Reply
    Homemade Deliciousness
    11. Januar 2016 at 23:20

    Hallo Lena,
    ich bin schon gespannt darauf, deinen fruktosearmen Weg mitzuverfolgen! Ich kann mir gut vorstellen, dass das vor allem jetzt am Anfang eine ganz schöne Herausforderung ist und bin gespannt auf deine Rezepte. Beim Anblick deines Frühstücks läuft mir jedenfalls das Wasser im Mund zusammen und jetzt weiß ich endlich, wohin mit dem Amaranth! Das Vorkochen des Getreides ist eine super Idee, wie lange bewahrst du das gekocht auf? Ich hab immer Sorge, dass es mir schlecht wird und ich es nicht merke 🙁
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    • Lena
      Reply
      Lena
      12. Januar 2016 at 21:02

      Liebe Elisabeth,
      ich koche zumeist für 3 Tage vor, jeweils für 2 Personen, also 6 Portionen. Das klappte bisher ganz gut. ((: Danke dir für das Kompliment. Liebste Grüße, Lena

      • Reply
        Homemade Deliciousness
        18. Januar 2016 at 12:06

        Hi Lena, danke für die schnelle Antwort! 3 Tage klingt ok, ich glaube diese Woche gibt es mal Amaranth-Frühstück 😀
        LG, Elisabeth

  • Reply
    Elisa
    12. Januar 2016 at 19:05

    Hallo Kirschbiene,

    Kokosblütenzucker hat 2,7 g Fructose auf 100 g, Reissirup hat keine und Zucker besteht zu 50% aus Fructose.

    Liebe Grüße, Elisa

    • Reply
      Kirschbiene
      21. Januar 2016 at 22:02

      Elisa, danke für die Info :-). Damit ist Kokosblütenzucker also sehr fructosearm, fein!

  • Reply
    Homemade Deliciousness
    19. Januar 2016 at 09:09

    Hallo Lena,
    gerade das Frühstück gegessen und ich bin begeistert! So lecker! Statt Heidelbeeren hatten wir aufgetaute TK-Himbeeren und statt dem Michschaum einen Klecks Kokos-Soja-Joghurt. Gewürzt hab ich genau wie von dir vorgeschlagen. Gemischt mit Quinoa finde ich den Amaranth viel angenehmer zu essen, danke für die tolle Idee!
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    • Lena
      Reply
      Lena
      19. Januar 2016 at 10:53

      Oh, das freut mich zu lesen! ((: Vielen Dank für das Feedback!

  • Reply
    Stephi
    22. Januar 2016 at 19:58

    Quinoa + Hanfsamen = Love <3

  • Reply
    Matthias
    5. Februar 2016 at 18:34

    Hi Lena,

    tolle Kombi! Der Quinoa und die Hanfsamen.
    Wir machen uns hin und wieder auch mal ein Porridge,
    das geht z.B. auch super mit Hirseflocken,
    da wir relativ viel Sport machen,
    packen wir in unser Porridge ab und an auch noch
    Reisprotein mit rein, das fetzt ;o)

    winterliche Grüße
    Matze

  • Reply
    David
    15. Februar 2016 at 00:34

    Sehr lecker und auch sehr gut geeignet für jemanden wie mich, der gerne und viel Fitness macht. Hat zwar nicht soo viele Kalorien, aber wenn man genug davon ist, kann man auch damit vegan zunehmen 🙂

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