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No Need For Meat von Andreas Bär Läsker | Trias

Andreas Bär Läsker ist manchen als Manager der Fantastischen Vier bekannt, anderen möglicherweise als Fotograf, wieder anderen bestimmt auch als Juror bei Deutschland sucht den Superstar im Jahr 2007 oder von einem seiner anderen zahllosen beruflichen Abenteuer. Nun kommt der Bär, der vorher Putzi genannt wurde und keinesfalls Andi gerufen werden möchte, auch noch als Veganer und Buchautor daher und zwar in einer sehr humorvollen Weise, die überzeugt und die die bekannten Vorurteile, die rund um das Thema Veganismus bestehen, regelrecht aus dem Weg rammen. Sein erstes Buch ist Mitte Januar bei Trias erschienen.

Das Buch No Need For Meat: Vegan, ist wenn man trotzdem lacht ist Autobiographie und Kochbuch zugleich und weil der Bär schon viel in seinem Leben erlebt hat, kann er Einiges erzählen – auch rund um das Thema Veganismus und (seine) Körperlichkeiten. Er lädt uns daher auf einen Besuch in seine vegane Küche ein, in welcher der beliebte Nicer Dicer, bekannt aus den unbeliebten Dauerwerbesendungen, ein absolutes Must Have darstellt („Als Veganer ist man ja im Grunde jeden Tag dabei, irgendetwas kleinzuschnippeln„). Wer sich schon immer fragte, wie so eine vegane Küche denn aussieht, welche Geräte man benötigt, wie diese dann noch funktionieren mögen und welche Zutaten hier nützlich und unabdingbar sind, der wird nach dem Kapitel Die Grundausbildung keine offenen Fragen mehr haben und ohne Umwege den nächsten Supermarkt aufsuchen (oder weiterlesen, weil es schwer fällt, sich vom Buch zu trennen) .

Falls dann noch jemand meint, die Zeit spreche gegen eine vegane Lebensweise und es sei doch viel effizienter, einen schnellen Doseneintopf in der Mikrowelle zu erhitzen, so hat der Autor auch hier ein paar gute Argumente, die zeigen, wie wichtig es ist, sich die Zeit für gutes und gesundes Essen zu nehmen. Die besten Argumente sind unter anderem seine eigene Geschichte, vom bärigen Allesfresser zum Veganer und so auch sein Körper, welcher durch die vegane Ernährung unter anderem an überflüssigem Gewicht verlieren konnte.

Die aufregende Reise, welchen man beginnt, traut man sich denn hinter seiner bisherigen, riesigen Fleischmauer hervor, beschreibt der Autor mit einer Reise ins Weltall, die einer sehr guten Vorbereitung bedarf und mit dem Durchlaufen verschiedener, mehr oder weniger erquickenden Phasen einher geht. Doch schon bald erreicht man so „Das riesige, galaktisch große Unbekannte, in all seinen verlockenden Farben, mit all seinen genialen Gerüchen und Verlockungen„.

Welche Verlockungen das so sein können, das zeigt der Bär in seinen Rezepten, die in mehrere Kapitel (z.B. Unterwegs gibt’s auf die Nuss, Salat komma pflanzlich, Back to the roots… oder: Wurzel²) unterteilt sind. Darunter sind Rezepte für Nussbraten, Fenchel-Linsen-Curry mit Pellkartoffeln, Auberginen-Erbsen-Bruschetta, Brokkoli-Gurken-Salat mit Sellerie-Wasabi, Chili Sin Carne, Bunte Riesenbohnen in Tomatenräuchersauce, Süßkartoffel-Taler, Herzhafte Buchweizenwraps und auch Moussaka, neben vielen anderen, zu finden. Rezepte, die etwas schwieriger in der Zubereitung sind, wurden mit bebilderten Anleitungen ausgestattet (siehe oben).

Fazit zu No Need For Meat von Andreas Bär Läsker

Geeignet ist das Buch für alle, die zum einen mehr über Andreas Bär Läsker erfahren möchten, doch vor allem für jene, die humorvoll, undogmatisch, aber doch mit schonungslos ehrlichen Worten an das Thema Veganismus herangeführt werden möchten oder vielleicht auch herangeführt werden sollen. Der Bär nimmt alle an die Hand und übernimmt die Rolle des guten Freundes, der immer nur das Beste will. Die Rezepte im Buch sind abwechslungsreich, kommen ohne SchnickSchnack aus und lassen sich zumeist einfach zubereiten – auch ohne Nicer Dicer.

Die Verbindung von Kochbuch und Erfahrungsbericht im Buch No Need For Meat macht den Einstieg ins Thema Veganismus sehr einfach und Andreas Bär Läsker überzeugt; mit Worten und letztendlich auch mit gutem Geschmack.

Vorschau S. 90 bis 103

Die gebundene Ausgabe von No need for meat: Vegan ist, wenn man trotzdem lacht von Andreas Bär Läsker mit 216 Seiten ist für 24,95 Euro im Handel erhältlich.

Sponsored Post | Der Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Trias Verlag entstanden.

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