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REVOBLEND RB 500

Nach dem Omniblend V und dem Bianco Puro 4, habe ich mir in den vergangenen Wochen den Hochleistungsmixer Revoblend RB 500 in Weiß angesehen und diesen auch ausgiebig getestet, welcher als „der ultimative High-End Blender“ im Handel erhältlich ist. Mit einem Preis von 499 Euro liegt das Gerät preislich so zwischen dem günstigeren Omniblend V und dem hochpreisigem Bianco Puro 4. Doch hält das Gerät, was es verspricht?

Design & Stabilität

Bei Betrachtung der Umverpackung und auch des Gerätes, fühlte ich mich direkt in die 80ies zurück versetzt. Da ich den Style der 80ies mag, da mich dieser immer wieder zurück in meine Kindheit versetzt, tut dieses meiner Begeisterung keinen Abbruch und so hebe ich das Gerät aus dem farbstarken Pappkarton. Es fällt direkt auf, dass das Gerät um Einiges schwerer ist als der zuvor getestete Omniblend V und sogar etwas schwerer als der Bianco Puro 4, obwohl der Korpus – wie der Omniblend auch – vollständig aus Plastik besteht.. Der BPA-freie Behälter macht einen wertigen Eindruck und der Deckel, welcher sich nur sehr schwer zusammen drücken lässt, aber dennoch weicher ist als der Deckel beim Bianco Puro 4, rastet beim Schließen hörbar, mit einem lauten Geräusch, ein. Zu haben ist das Gerät übrigens in drei Farben: Schwarz, Weiß und Rot. Ein Display hat das Gerät nicht, welches Laufzeit und/oder Geschwindigkeit anzeigen könnte.

Der Behälter ist etwas breiter gebaut als die der anderen Geräte, die unten deutlich mehr zu laufen und erinnert auch schon mehr an den Trockenbehälter des Bianco Puro 4, da dieser auch breiter gebaut ist. Das Fassungsvermögen beträgt zwei Liter. Durch die besondere Anordnung der sechs Messer, die teils mit Wellenschliff und teils mit Sichelform daher kommen und die besondere Bauweise, ist der Behälter als Nass- und Trockenbehälter verwendbar. Der Verschluss des Deckels beinhaltet eine Messangaben.

Im Lieferumfang ist übrigens noch ein kleines Rezeptheft enthalten, so dass man gleich mit erprobten Rezepten loslegen kann.

 

Grüne Smoothies & Cashewcreme

Auch habe ich dieses Gerät genutzt, um beliebte Nutzungen zu testen: grüne Smoothies und Cashewcreme. Bei den technischen Details fällt zu erst einmal die riesige On-/Off-Taste auf, ein Rädchen zur stufenlosen Geschwindigkeitseinstellung in der Mitte und eine Pulse-Taste. Der Revoblend hat eine geringere Wattzahl als der Bianco Puro, aber dafür eine höhere Anzahl der Umdrehungen (1500 Watt / bis zu 38.000 Umdrehungen). Manuelle Automatikprogramme oder die Möglichkeit einer Zeiteinstellung fehlen hier, ebenso ein Display. Der Stopfer ist dicker als beim Omniblend V, hat aber keine Temperaturanzeige wie der Stopfer vom Bianco Puro 4.

Beim ersten Test mit meinem liebsten grünen Smoothie, stelle ich nach dem Einfüllen das Gerät ein und beginne  langsam die Geschwindigkeit hoch zu drehen. Wow, das Gerät ist sehr, sehr laut und wird merklich noch lauter, desto höher ich das Gerät drehe, aber es steht fest und sicher – ebenso verhält sich der Deckel. Schon nach wenigen Sekunden sieht das Smoothie-Ergebnis sehr homogen aus, trotzdem drehe ich die Geschwindigkeit noch ein wenig hoch und runter und drücke zwischendurch auch nochmal auf die Pulse-Taste. Das Ergebnis nach ca. 45 Sekunden ist perfekt, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Bei der Cashewcreme fliegen die kleinen Bestandteile der Cashews in wenigen Sekunden an die Wände des Behälters, so dass immer wieder das Gerät ausgestellt werden und die Masse mit dem Stopfer wieder in Richtung der Messer geschoben werden muss. Nach Zugabe von etwas Wasser und mit etwas mehr Zeit, wird das Ergebnis allerdings sehr gut, da es sehr cremig ist und keine Stückchen mehr aufweist. Einzig die Breite des Geräts macht es schwer, während des Laufens, mit dem Stopfer zu hantieren, weswegen das Gerät immer wieder ausgestellt werden muss, sowie der Deckel abgenommen und dann nachgeschoben werden muss. Dennoch: das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Für Zutaten, die länger verarbeitet werden müssen und die nicht über 42 Grad kommen sollen, fehlt leider im Stößel die Temperaturanzeige. Diese ist tatsächlich ein praktisches Gadget, welche ich am Bianco Puro sehr schätze.

Reinigung

Die Reinigung funktioniert bestens und nahezu in Sekunden, da der Behälter sehr breit ist und viele glatte Flächen aufweist. Einfach Wasser mit einem kleinen Tropfen Spülmittel in den Behälter geben, diesen auf den Grundsockel stellen und wenige Sekunden bei beliebiger Geschwindigkeit mixen. Wasser ausgießen und in den meisten Fällen ist das Gerät so bereits rückstandslos gereinigt.

Fazit

Der Revoblend RB 500 ist ein grundsolides Gerät mit viel Kraft und leider auch einer sehr hohen Lautstärke. Gegen diese gibt es allerdings Pads, die unter das Gerät gelegt werden können, so dass der Lärm vermindert werden kann. Diese habe ich allerdings leider nicht testen können, so dass ich keine Aussage darüber machen kann, ob diese wirklich Etwas bringen (Die Pads sollen übrigens für alle Hochleistungsmixer geeignet sein.). Wie schon geschrieben, erinnert das Design an die 80ies und ist als „klotzig“ zu beschreiben. Muss man mögen oder es sollte einem tatsächlich nur um die Leistung gehen, die das Gerät bringt, denn diese lässt kaum Wünsche übrig. Toll, dass sich der Behälter als Nass- und Trockenbehälter eignet und nicht noch ein weiterer Behälter angeschafft werden muss, wie es beim Bianco Puro 4 der Fall ist (Dafür sollte man sich nicht daran stören, dass das Mixgut sich öfter mal sehr schnell an den Behälterwänden verteilt…). Eine wirklich tolle Besonderheit.

Kleine Details, die den Bianco Puro 4 so liebenswert machen, fehlen hier, so handelt es sich hier um ein Gerät, welches einzig auf die wichtigen Funktionen reduziert wurde, doch dessen Ergebnisse dafür absolut überzeugen können. Daher: Me likey, denn der Revoblend RB 500 macht was er soll.

Der Revoblend RB 500 wurde mir für diesen Test kostenfrei von Revoblend.de zur Verfügung gestellt.

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4 Comments

  • Reply
    BillasWelt
    28. Oktober 2014 at 20:37

    Super Beitrag… ich habe mich ja immer noch nicht entschieden, was für ein Gerät ich mir kaufe, aber jetzt bin ich schon ein Stückchen weiter ; )
    PS. Dein neues Blog-Design gefällt mit sehr gut: sehr übersichtlich und schön gestaltet!
    Es grüßt die Billa aus ihrer Welt

    • Reply
      Lena
      29. Oktober 2014 at 10:10

      (: Ich habe auch über ein Jahr gebraucht, bis meine Entscheidung letztendlich stand. Ist ja doch auch schon eine Stange an Geld, die man investiert, da möchte man doch alles bedacht haben.

      Ich bin gespannt, wofür Du Dich entscheiden wirst.

      Danke für das Kompliment!
      Beste Grüße,
      Lena

  • Reply
    Helga
    24. Februar 2015 at 15:50

    Hallo, bin auch grat am überlegen welchen Standmixer ich kaufe. Ich schwanke zwischen Bianco puro 1 oder 2 oder primo. Ich glaube der Primo würde für mich reichen. Wüste gerne ob man auch Nüsse mit dem Mahlen kann!
    Sehr guter Beitrag.

    LG
    Helga

    • Reply
      Lena
      25. Februar 2015 at 12:23

      Hallo Helga,
      diese Frage kann ich leider nicht beantworten, da ich die Geräte nicht näher kenne bzw. ausprobiert habe. Vielleicht fragst Du beim Kundendienst von Bianco?
      Herzliche Grüße,
      Lena

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